Für und Wider einer Frauenquote

Veröffentlicht: 29.10.2012

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Verehrte Unternehmerinnen und Unternehmer,

in der November-unseres Online-Magazin präsentieren wir Teil 2 der Artikelserie über die Bedeutung des Geistigen Eigentums für Unternehmen von Esther Gahlmann (SIEMENS) (Rubrik Innovation). Katharina Hatzold (WORDUP PR) hat sich mit einer aktuellen Studie zur Nutzung von Social Media durch Journalisten beschäftigt (Rubrik Medien). Und Kornelia Rassmann (Werte Partner) macht sich über das Zusammenspiel der Wertesysteme innerhalb eines Unternehmens Gedanken (Rubrik Mitarbeiter).
Im politischen Bereich hat sich der BVMW Bayern im Oktober wie angekündigt intensiv mit dem Thema „Frauen in Führungspositionen“ beschäftigt. Rund 20 Unternehmerinnen und Unternehmer diskutierten mit Katja Hessel, Staatssekretärin im Bayerischen Wirtschaftsministerium, über konkrete Möglichkeiten, den Anteil an Frauen in Vorstands- und sonstigen Führungspositionen signifikant anzuheben. Denn klar ist: Auch nach mehr als 10 Jahren politischer Diskussion hat sich an der Grundproblematik noch immer wenig verändert.

– Nur jede dritte Führungskraft ist eine Frau: Nur knapp jede dritte Führungskraft (30 %) war 2011 weiblich. Dieser Anteil verändert sich nur langsam – seit 2005 steigt er jedes Jahr um 0,4 Prozentpunkte an.
– In den Vorständen der 100 wichtigsten Konzerne lag der Frauenanteil im vergangenen Jahr bei 2,2 Prozent.
– Mehr als 90 Prozent dieser Unternehmen haben keine einzige Frau in der Konzernführung.

Zwar gilt der Mittelstand grundsätzlich als aufgeschlossener diesem Thema gegenüber, doch von wirklicher Gleichberechtigung kann auch hier noch lange keine Rede sein. Bringt also die Einführung einer festen oder flexiblen Quote den Durchbruch? Oder ist die freiwillige Selbstverpflichtung ohne staatliche Regelungen, die von Katja Hessel vertreten wird, der Königsweg für mehr weibliche Beteiligung an unternehmerischen Entscheidungen. Die Diskussionsrunde des BVMW Bayern konnte sich zwar nicht auf eine „ideale“ Vorgehensweise einigen, gab der Staatssekretärin aber eine Vielzahl interessanter, neuer Impulse aus dem Mittelstand mit auf den Weg.

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