Der BVMW stellt sich klar gegen eine Bargeldabschaffung

Forderungen des Mittelstandes 2: Ja zur Freiheit

Veröffentlicht: 18.09.2017

Im zweiten Teil seines Forderungskataloges an die Politik fordert der Mittelstandsverband BVMW die Beibehaltung des Bargeldes in Deutschland. Umfragen zeigen immer wieder, dass auch eine große Mehrheit der Bundesbürger am Bargeld festhalten will. Auch in einer Verbandsumfrage des BVMW haben sich neun von zehn Unternehmen gegen eine Bargeldabschaffung ausgesprochen. Mit der Abschaffung des Bargeldes wäre jeder Bürger deutlich in seiner Freiheit eingeschränkt, die vollständige Überwachung seiner Ausgaben wäre die Folge. Auch möglichen Negativzinsen auf Erspartes könnte dann niemand mehr aus dem Weg gehen.

Bargeld muss erhalten bleiben

Eine Obergrenze für Bargeldgeschäfte lehnt der Verband ebenfalls ab. „Eine Obergrenze für Bargeldgeschäfte wäre der erste Schritt auf dem Schleichweg zur völligen Abschaffung von Scheinen und Münzen. Das ist mit uns nicht zu machen“, so BVMW-Präsident Mario Ohoven. „Unter dem Vorwand, Kriminalität und Terrorismus zu bekämpfen, strebt die EU-Kommission den gläsernen Bürger an.“

Nicht zuletzt ist in vielen Geschäftszweigen Barzahlung heute noch häufig die gängigste Praxis. Daher fordert der BVMW: Bargeld muss erhalten bleiben!

Kurz vor der Bundestagswahl stellt mittelstandinbayern.de die wichtigsten Forderungen aus dem Mittelstand an die zukünftige Regierung in Kurzform dar. Teil 3 der Reihe folgt morgen.

Informieren Sie andere Unternehmer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.