Energiewende: Bayern investiert rund 30 Millionen Euro in Batterieforschung

Veröffentlicht: 07.02.2013

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Ein Knackpunkt der Energiewende ist das bislang ungelöste Problem der neuer Speichertechnologien, um das stark schwankende Aufkommen an Strom aus Wind und Sonne auszugleichen. Vor diesem Hintergrund begrüßt IHK-Fachfrau Ulrike Pflugfelder den in der vergangenen Woche erfolgen Start des bayerischen Förderprojekts „dezentrale stationäre Energiespeicher zur effizienten Nutzung erneuerbarer Energien und Unterstützung der Netzstabilität“. Den offiziellen Startschuss gaben gemeinsam Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP), der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion, Georg Schmid, TU-Vizepräsident Prof. Thomas Hofmann und Herbert Schein, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Varta Microbattery GmbH. Die Staatsregierung wird in den nächsten 3,5 Jahren 30 Millionen Euro für diese Grundlagenforschung bereit gestellt. Elf Lehrstühle der TUM sind beteiligt sowie die Industrie einem Batteriehersteller. Untersucht wird Materialstabilität, Betriebsmodelle sowie die Erstellung von Kosten – und Marktmodellen. Ziel ist es einen Batteriespeicher zu entwickeln der wirtschaftlich und technisch den Ansprüchen des Anwenders genügt. „Der Speicher soll eine Lebenszeit von 20 Jahren erreichen und auch Sicherheitsanforderungen von Privatpersonen genügen. Wir halten die Förderung der Grundlagenforschung bei Speichertechnologien für richtig. Das ist effizienter und marktneutraler als Pläne, den Speicherkauf zu bezuschussen“, meint die IHK-Fachfrau.

Ansprechpartner: Ulrike Pflugfelder | mailto:Pflugfelder@muenchen.ihk.de | Tel: +49 89 5116 1770

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