Energetische Sanierung: CSU will mehr als Schneckentempo

Veröffentlicht: 02.12.2014

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Der Freistaat Bayern will sich aktiv im Bundesrat dafür einsetzen, dass steuerliche Anreize für die energetische Sanierung geschaffen werden. Das kündigte der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag, Erwin Huber, vergangene Woche in München an.

Im Rahmen einer Dialogveranstaltung der Initiative Zukunft Erdgas betonte der CSU-Politiker und Staatsminister a.D. im Haus der bayerischen Wirtschaft in München: “Es ist sehr bedeutsam, den Blick viel stärker auf den Wärmemarkt zu richten.” Huber begrüßte, dass im Nationalen Aktionsplan für Energieeffizienz (NAPE) der Bundesregierung auch steuerliche Anreize vorgeschlagen sind und kündigte an, dass Bayern dies im Bundesrat vorantreiben werde.

“Ein bisschen schneller als Schneckentempo wäre schon erwünscht”, sagte Huber mit Blick auf die geringe Sanierungsrate. Er wünsche sich eine höhere Bereitschaft der Haushalte zu energetischer Sanierung. Hierfür könnten die steuerlichen Anreize einen wichtigen Impuls liefern.

Fotonachweis: Zukunft Erdgas e.V.

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