Den Mittelstand international vernetzen
Mittelständische Unternehmen können sehr von Netzwerken profitieren. (Foto: pixabay)

Den Mittelstand regional und international vernetzen

Veröffentlicht: 29.06.2016

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Wie kann kleinen und mittleren Unternehmen eine erfolgreiche internationale Kooperation bei Forschung und Innovation gelingen? Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) setzt hierfür auf die strategische Zusammenarbeit regionaler Cluster und Netzwerke mit internationalen Partnern, in die gezielt kleine und mittlere Unternehmen eingebunden werden. Gefördert wird diese „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“ im Rahmen der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung. Jetzt hat ein unabhängiges Auswahlgremium unter Vorsitz von Margret Wintermantel, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), erneut elf Projekte zur Förderung empfohlen.

BMBF stärkt internationale Kooperationen kleinerer und mittlerer Unternehmen

Die ausgewählten Cluster und Netzwerke aus thematischen Zusammenschlüssen von Akteuren aus Wissenschaft und Wirtschaft werden mit der Förderung in den kommenden Jahren gemeinsam mit weltweiten Partnern Forschungs- und Innovationsprojekte realisieren können. Die geplanten Kooperationen reichen von Projekten zur Elektromobilität mit französischen Partnern, der Zusammenarbeit beim Thema Medizintechnik mit Akteuren aus den USA bis zu Biotechnologie-Projekten mit Japan. Die erfolgreichen Cluster und Netzwerke werden ihre Projekte Anfang 2017 starten können und erhalten jeweils bis zu vier Millionen Euro Förderung über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren.

Müller: „Netzwerke als Botschafter für Innovationsstandort Deutschland“

„Eine intelligente Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft regional ebenso wie international ist der Schlüssel für erfolgreiche Innovationen. Das BMBF fördert diese strategische Vernetzung deshalb gezielt – zum Beispiel über das neue Zehn-Punkte-Programm ‚Vorfahrt für den Mittelstand‘, mit dem wir kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, mit den richtigen Partnern zusammen zu finden“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller. „Die jetzt für die Förderung ausgewählten Cluster und Netzwerke werden neue Botschafter für den starken deutschen Innovationsstandort sein.“

Auch einige Cluster und Netzwerke aus Bayern wurden für die 2. Förderrunde der Maßnahme „Internationalisierung von Spitzenclustern, Zukunftsprojekten und vergleichbaren Netzwerken“ ausgewählt: Münchner Biotech Cluster (pharmazeutische Innovationen in der individualisierten Medizin), SINN Sport-Innovations-Netzwerk München (neue Material- und Fertigungskonzepte im Anwendungsfeld „Sport der Zukunft“) und MAI Carbon Augsburg (strategische Kooperationen für Kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe).

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