In Bayern lassen sich viele ausländische Unternehmen nieder, um von den günstigen Standortfaktoren zu profitieren (Bild: Pixabay)

Standort Bayern bleibt Erfolgsmodell

Veröffentlicht: 05.05.2017

Im Freistaat haben sich im vergangenen Jahr zahlreiche ausländische Unternehmen niedergelassen und dadurch einige tausend Arbeitsplätze geschaffen. Dies gibt das bayerische Wirtschaftsministerium bekannt.
Die neuen Unternehmensansiedlungen sind zurückzuführen auf die Arbeit der bayerischen Ansiedlungsagentur Invest in Bavaria, welche somit auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurückblickt. Insgesamt gab es 90 Neuansiedlungen von Unternehmen und 25 Unternehmenserweiterungen. Damit wurde die zweitbeste Jahresbilanz seit Bestehen der Agentur (1999) erreicht.

Über 6000 Arbeitsplätze durch Neuansiedlungen

Durch die Neuansiedlungen wurden über 2.500 direkte Arbeitsplätze neu geschaffen und 3.650 Arbeitsplätze gesichert. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) erklärt dazu: „Soziale Gerechtigkeit bedeutet, den Menschen Chancen für Arbeit zu ermöglichen. Invest in Bavaria hat allein im vergangenen Jahr dazu beigetragen, 6.000 Menschen im Freistaat einen Arbeitsplatz und eine Perspektive zu geben: Das ist gerecht, das ist sozial und das ist der richtige Weg. Das Ergebnis ist umso bemerkenswerter, als die Arbeitsplätze pro Ansiedlungsprojekt im langjährigen weltweiten Vergleich immer stärker zurückgehen. Diesen Effekt konnten wir mit einer höheren Zahl an Ansiedlungsprojekten ausgleichen.“

Laut Aigner beweisen die Neuansiedlungen auch die hohe Standortqualität Bayerns: „Bayern ist weltweit attraktiv für Unternehmen, weil wir die richtigen Anreize und Rahmenbedingungen setzen“, so Aigner.

Ansiedler kommen aus Digital- und Technologiebranchen

Invest in Bavaria betreute 2016 in Gänze 121 Projekte. Der Schwerpunkt lag auf dem Thema Digitalisierung mit rund 40 erfolgreichen Unternehmensansiedlungen, gefolgt von technologieintensiven Branchen wie Automotive, Luft- und Raumfahrt und Elektrotechnik. Dabei rekrutieren sich die Ansiedlungsfälle nicht nur aus den unmittelbaren Nachbarstaaten, sondern aus weltweit 24 verschiedenen Herkunftsländern: Nummer eins war im letzten Jahr Frankreich mit 14 erfolgreichen Ansiedlungen, gefolgt von den USA (13), China (11) und Japan (10).

„Das vergangene Jahr hat gezeigt, dass der weltweite Wettbewerb immer stärker und die Globalisierung immer schneller voranschreiten. Gerade für internationale Hightech-Unternehmen hat München als europäischer Top-Standort große Bedeutung. Die Ansiedlung internationaler, großer Konzerne wie etwa IBM oder GE hat daher Ausstrahlwirkung auf ganz Bayern. Darüber hinaus wirbt Invest in Bavaria gezielt für unsere anderen hervorragenden Standorte, gerade in den ländlichen Regionen“, so Aigner weiter. Das belegen auch die Zahlen. So ist es erfreulich, dass rund ein Drittel der neu geschaffenen Arbeitsplätze auf den ländlichen Raum entfallen.

Jeden vierten Tag ein abgeschlossenes Projekt, jede Woche 50 Arbeitsplätze

„Invest in Bavaria ist und bleibt ein Erfolgsmodell: In den vergangenen 18 Jahren seit Bestehen konnten jeden vierten Tag ein Projekt erfolgreich abgeschlossen und jede Woche ca. 50 neue Arbeitsplätze geschaffen werden“, so die Ministerin.

Weitere Informationen über die Arbeit von Invest in Bavaria finden Sie unter https://www.invest-in-bavaria.com/so-helfen-wir/unser-service.html.

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