Ohoven: Deutsch-französische Wirtschaftsbeziehungen weiter ausbauen

Veröffentlicht: 22.01.2013

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Zum heutigen 50. Jahrestag des Élysée-Vertrages erklärt Mario Ohoven, Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW) und des europäischen Mittelstanddachverbandes (CEA-PME):

„Die deutsch-französischen Wirtschaftsbeziehungen sind heute besser denn je. Frankreich ist einer unserer wichtigsten Handelspartner weltweit. Unser Nachbar steht bei den deutschen Ausfuhren auf Platz 1, mit deutlichem Abstand zu den USA und den Niederlanden. Auch beim Umsatz führt Frankreich vor den Niederlanden und China. Bei den Einfuhren rangiert Frankreich an dritter Stelle nach den Niederlanden und China. Das ist umso bedeutsamer, als der Anteil des EU-Handels am deutschen Außenhandel insgesamt seit 2007 abnimmt.
Entscheidenden Anteil an den guten bilateralen Beziehungen haben mittelständische Unternehmer aus Deutschland und Frankreich. Diesen Erfolgsweg gilt es gemeinsam fortzusetzen. Wir unterstützen aus diesem Grund Mittelständler, die sich im jeweils anderen Land engagieren. So beteiligt sich der BVMW an der internationalen Kooperationsbörse TECHINNOV am 14. Februar 2013 in Paris-Orly. Zudem unterhält der BVMW eine eigene Repräsentanz in der französischen Hauptstadt, die mittelständischen Unternehmern beider Länder als Kontakt- und Servicestelle dient.

Erhebliches Potenzial für die Zukunft bieten die frankophonen Staaten Nordafrikas. Bei meinen Gesprächen in Tunis als Persönlicher Berater von Ministerpräsident Hamadi Jebali machte die tunesische Regierung das große Interesse an einer engeren Zusammenarbeit mit mittelständischen Unternehmen aus Deutschland und Frankreich deutlich. Dafür werde ich mich als Präsident des europäischen Mittelstandsdachverbandes beim Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, persönlich einsetzen.“

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