Ohoven: Basel III hat den Schrecken für den Mittelstand verloren

Veröffentlicht: 16.04.2013

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„Das Bankenregelwerk Basel III hat seinen Schrecken für den Mittelstand verloren. Die Nachbesserungen berücksichtigen weitgehend die Besonderheiten der Klein-und Mittelbetriebe sowie des deutschen Sparkassensystems. Zu diesem Erfolg hat der BVMW maßgeblich beigetragen. Die Bundesregierung muss jetzt den Zeitplan zur Umsetzung einhalten, weil dies der Stabilisierung des Bankensektors dient.“ Das erklärte der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, im Vorfeld des Treffens der Finanzminister und Zentralbankpräsidenten in Washington.

Mit der Senkung des Risikofaktors für Mittelstandskredite von 75 auf 50 Prozent und der Anhebung der Retailgrenze von einer auf 1,5 Millionen Euro seien die Kernforderungen der deutschen Wirtschaft erfüllt, so der Mittelstandspräsident. Ohoven wies darauf hin, dass der BVMW sich als erster und lange Zeit einziger Verband in Brüssel für eine Mittelstandsklausel bei Basel III eingesetzt habe. „Dabei hätte ich mir manchmal mehr Unterstützung durch die Bundesregierung gewünscht“, so Ohoven. Zuletzt hatte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich Deutschland zur Einhaltung der Verpflichtungen bei Basel III aufgefordert.

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