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Hochwasserhilfe für die bayerische Wirtschaft

Veröffentlicht: 25.06.2013

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Soforthilfeprogramm der Staatsregierung

Bayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel hat am 14. Juni den Startschuss für das Hilfsprogramm des Freistaates für hochwassergeschädigte Firmen und Angehörige Freier Berufe gegeben. Die Bayerische Staatsregierung hat ein umfangreiches Hilfspaket für die vom Hochwasser Betroffenen geschnürt. Damit erhalten Unternehmen aber auch Privatpersonen schnell und unkompliziert finanzielle Hilfe. Das Programm wurde innerhalb einer Woche von der Staatsregierung beschlossen. Laut Hessel zeige die schnelle Umsetzung, dass kein Betroffener mit seinem Schicksal allein gelassen werde: „Die Unternehmen können sich darauf verlassen, dass wir in dieser schweren Zeit an ihrer Seite stehen.“

Das Soforthilfeprogramm für die bayerische Wirtschaft wurde vom Wirtschaftsministerium aufgelegt und greift für Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern. Betroffene Firmen erhalten bei einer Schadenshöhe von über 5.000 Euro 50 Prozent der zuwendungsfähigen Aufwendungen. Der maximale Zuschuss beträgt 100.000 Euro und bei existenzgefährdeten Betrieben sogar 200.000 Euro. Die Abwicklung erfolget durch die Kreisverwaltungsbehörden und ist auf nicht-versicherbare Schäden beschränkt. Das gesamte Hilfspaket der Bayerischen Staatsregierung für hochwassergeschädigte Gewerbeunternehmen und Freiberufler umfasst daneben ein „Sofortgeld“ von bis zu 5.000 Euro sowie für besondere Härten einen Härtefonds. Darüber hinaus stehen auch steuerliche Unterstützungsmaßnahmen zur Verfügung. Die Hochwasserhilfen des Freistaats werden zudem durch Maßnahmen der LfA Förderbank Bayern flankiert. Hierzu gehören zum Beispiel Vorzugskonditionen im Rahmen des Mittelstandskreditprogramms.“

Weitere Informationen zum Soforthilfeprogramm sind auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie abrufbar.

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