Studie Bayerns Zukunftstechnologien Luft- und raumfahrt
Eine Studie belegt: international führend sind die bayerische Wirtschaft und Wissenschaft im Bereich Luft- und Raumfahert (Foto: Janusz Klosowski / pixelio.de)

Bayerns Zukunft liegt in der Luft- und Raumfahrt

Veröffentlicht: 11.08.2015

Der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft hat im Rahmen der Leitstudie „Bayerns Zukunftstechnologien“ die Stärken und Schwä­chen Bayerns in den zehn für die Zukunft des Freistaats wichtigsten Techno­logiefeldern untersucht. Eines davon ist „Luft- und Raumfahrttechnologien“. „Die Untersuchung zeigt: In dieser Branche sind bayerische Wissenschaft und Wirtschaft weltweit führend. Das gilt sowohl für die Erstausrüster als auch für die Zulieferebene. Unser Ziel ist, mehr Wertschöpfung in Bayern zu halten“, erklärt Alfred Gaffal, vbw Präsident und Vorsitzender des Zukunftsrats.

Die Luft- und Raumfahrt ist laut der Studie von hohen Anforderungen an Si­cherheit, Zuverlässigkeit und Energieeffizienz geprägt. Die Branche bedient sich vieler verschiedener Technologiefelder, um vorhandene Produkte zu ver­bessern oder neue zu entwickeln. Dazu zählen etwa die Informations- und die Nanotechnologie sowie Produktionstechnologien. „Durch die technologieüber­greifenden Herausforderungen, eine hohe Forschungsintensität und lange Ent­wicklungszyklen kommt der Branche in Bayern eine strategische Bedeutung zu. Die Luft- und Raumfahrt ist ein wichtiger Innovationsmotor für den Frei­staat. Zudem finden ihre Entwicklungen, wie zum Beispiel Satelliten, neue Materialien und Kommunikationstechnologien in anderen Bereichen zusätz­liche Anwendungsbereiche“, so Gaffal.

Für die nächsten Jahre prognostiziert die Studie dem Technologiefeld Luft- und Raumfahrt einen Bedeutungszuwachs für den Extremleichtbau, für elektromotorische Antriebstechniken und für Technologien für unbemannte Flugsysteme. Gaffal: „Diese Zukunftschancen müssen wir in Bayern noch bes­ser in konkrete Markterfolge umsetzen. Experten gehen davon aus, dass es hier zahlreiche Neugründungen geben wird. Diese Gründungsaktivitäten muss die Politik im Freistaat wie angekündigt unterstützen. Der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft hat konkrete Handlungsempfehlungen für eine erfolg­reiche Weiterentwicklung Bayerns in diesem Bereich formuliert.“

Der Zukunftsrat der Bayerischen Wirtschaft wurde im Mai 2014 von vbw Präsident Alfred Gaffal initiiert. Unter dem Vorsitz von Alfred Gaffal und TUM-Präsident Professor Dr. Wolfgang A. Herrmann gehören dem Zukunftsrat renommierte Vertreter aus Hoch­schulen und Forschungseinrichtungen sowie die bayerische Staatsministerin für Wirt­schaft, Medien, Energie und Technologie, Ilse Aigner, an. Das Gremium versteht sich als Impulsgeber für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Standorts Bayern. Es iden­tifiziert zentrale Trends und gibt konkrete Handlungsempfehlungen, damit Bayern seine Spitzenstellung auch morgen behaupten kann.

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