Bayerns Mittelstand unbeirrt von Wachstumsprognosen

Veröffentlicht: 28.10.2014

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Herbstbilanz der LfA Förderbank Bayern mit positiven Signalen aus der Wirtschaft: 4.300 kleine und mittlere Unternehmen wollen mit Hilfe von Förderkrediten neue Investitionen in Höhe von über zwei Mrd. Euro tätigen – damit ist das Investitionsvolumen genauso hoch wie nach den ersten neun Monaten im vergangenen Rekordförderjahr. Ein Investitionstreiber ist der Wunsch vieler kleiner Betriebe nach mehr Energieeffizienz. Dabei finanzieren die Firmen ihre Projekte vermehrt aus Eigenmitteln und benötigen weniger Fremdkapital.

„Gerade in Zeiten der Konjunktureintrübung brauchen wir mehr Investitionen, die wir durch die Förderkredite der LfA anstoßen können. Großer Bedarf besteht bei der Verbesserung der Energieeffizienz in den Betrieben: die Fördernachfrage für Energie- und Umweltprojekte stieg auf nahezu 140 Millionen Euro, das ist weit mehr als das Doppelte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum“, sagt Bayerns Wirtschaftsministerin und LfA-Verwaltungsratsvorsitzende Ilse Aigner.

„Handwerker, Industriebetriebe, Händler und Dienstleister wollen ihre Betriebe weiter modernisieren. Da viele Firmen aufgrund der guten Geschäfte über starke Eigenmittel verfügen, liegt die Kreditnachfrage insgesamt mit gut 1,2 Mrd. Euro unter dem letztjährigen Rekordwert von 1,4 Mrd. Euro. Mit den geförderten Investitionen wollen die Unternehmen über 100.000 bestehende Arbeitsplätze sichern und rund 4.900 neue Arbeitsplätze schaffen“, erklärt LfA-Chef Dr. Otto Beierl.

Die LfA ist die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch kommunale Infrastrukturvorhaben.

Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten bietet die LfA-Förderberatung: Telefon 0800 / 21 24 24 0 (kostenfrei), www.lfa.de

Grafik: LfA Förderbank

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