Bayerischer Tourismus: Schloss Neuschwanstein ist ein beliebtes Ziel für Tourismus
Bayerns Sehenswürdigkeiten locken viele Touristen an - die Wirtschaft profitiert (Bild: Pixabay)

Bayern bleibt Tourismusmagnet in Deutschland

Veröffentlicht: 30.01.2017

Bayerischer Tourismus: Bayerns Wirtschaftsstaatsekretär Franz Josef Pschierer zeigt sich 2015 hoch erfreut. Insgesamt beläuft sich der Umsatz des bayerischen Tourismussektors 2015 auf 15,8 Milliarden Euro. Laut dem aktuellen „Betriebsvergleich für die Hotellerie und Gastronomie Bayern“ wird in Bayern somit ein Fünftel des gesamtdeutschen Umsatzes in diesen Branchen erzielt.

Dazu Pschierer: „Die bayerische Hotellerie und Gastronomie sind wichtige Wirtschaftsfaktoren im Freistaat und nehmen eine Spitzenstellung im deutschen Tourismus ein. Das ist die klare Botschaft des aktuellen Betriebsvergleichs.“ Gerade für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Bayern spielt das Gastgewerbe eine bedeutende Rolle. Im Jahr 2015 waren in der bayerischen Hotellerie und Gastronomie mehr als 400.000 Beschäftigte und rund 9.500 Auszubildende tätig. „Die bayerischen Betriebe leisten einen entscheidenden Beitrag für den Wohlstand der Menschen und nehmen ihre soziale Rolle als Arbeitgeber und Ausbilder verantwortungsvoll war,“ so Pschierer weiter.

Hotel- und Gastgewerbe als Wirtschaftsmotoren

Präsidialmitglied Jürgen Lochbihler vom Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband e.V (DEHOGA Bayern) ergänzt: „Hotellerie und Gastronomie sind mittlerweile die regionalen Wirtschaftsmotoren. Sie sind Garanten einer positiven ländlichen Entwicklung, sie sind systemrelevant für den Erfolg Bayerns.“

Der Betriebsvergleich für die Hotellerie und Gastronomie bietet mit seinen Ergebnissen einen objektiven Indikator für die Situation der Tourismuswirtschaft im Freistaat. Er kann hier bezogen werden.

Förderprogramme für starken Tourismus

Mit dem neuen Jahr sind außerdem zwei neue Förderprogramme für den bayerischen Tourismus angelaufen: Die sogenannte ‚Premiumoffensive Tourismus‘ und ein Programm für Almwirtschaften und Berggasthöfe. Die Investitionen im Rahmen dieser Programme sollen dabei helfen die führende Rolle Bayerns in Sachen Tourismus weiter bestehen zu lassen.

Dies betont auch Bayerns Wirtschafts- und Tourismusministerin Ilse Aigner: „Mit den beiden Sonderprogrammen ‚Premiumoffensive Tourismus‘ und ‚Almwirtschaften und Berggasthöfe‘ entwickeln wir Bayern als Tourismusland Nummer 1 in Deutschland weiter. Zugleich leisten wir mit der Förderung des Qualitätstourismus´ einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Wirtschaft im ländlichen Raum. Von der Förderung profitieren nicht nur Tourismusbetriebe, sondern auch der Einzelhandel und zahlreiche Handwerker vor Ort. So können wir Wohlstand sichern und Arbeitsplätze gerade auch in strukturschwächeren Regionen schaffen“.

Im Rahmen der bayernweiten ‚Premiumoffensive Tourismus‘ werden insbesondere Investitionen zur Qualitätssteigerung im Hotellerie- und Gaststättenbereich gefördert. Für das Programm mit einer geplanten Laufzeit von fünf Jahren stehen zunächst für dieses Jahr fünf Millionen sowie im kommenden Jahr zehn Millionen Euro zur Verfügung. Für die Förderung in Frage kommen Unternehmen der gewerblichen Hotellerie sowie bei besonderer Bedeutung für den lokalen Tourismus auch gastronomische Betriebe. Auch das im Rahmen der ‚Zukunftsstrategie für den bayerischen Alpenraum‘ initiierte Sonderprogramm ‚Almwirtschaften und Berggasthöfe‘ soll den Qualitätstourismus weiterentwickeln.

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