Geschäftsreise Ausland Kreditkarte
Auch bei verlorener oder gestohlener Kreditkarte im Ausland, gibt es Möglichkeiten an ausreichend Bargeld zu kommen. (Bild: www.pixabay.de)

Auf Geschäftsreise im Ausland: Plötzlich Kreditkarte weg

Veröffentlicht: 21.06.2016

Auf Geschäftsreise im Ausland reiht sich häufig ein Termin an den anderen. Oft stehen Aufenthalte in verschiedenen Hotels in unterschiedlichen Orten an. Für die Wege zwischen den Meetings kommen Mietwagen oder Fahrservices zum Einsatz und an den Abenden stehen Geschäftsessen mit Business-Partnern an. All das sind Situationen, in denen Geschäftsreisende die anfallenden Kosten am liebsten per Kreditkarte bezahlen. Die Gründe liegen auf der Hand: Die Zahlung mit Kreditkarte ist einfach, schnell und bequem. Sie erfolgt unabhängig von der Verfügbarkeit von Bargeld in der jeweils ausländischen Währung und ist nahezu überall auf der Welt als Zahlungsweise akzeptiert. Gerade für Geschäftsleute ist sie deshalb ein unverzichtbares Zahlungsmittel auf Businessreisen im Ausland. Umso schlimmer ist es, wenn die Kreditkarte verloren geht oder gestohlen wird. Jetzt ist guter Rat teuer, denn die nächsten Termine stehen schon an und müssen wahrgenommen werden. Trotz aller Hektik und der Bedeutung dieser Termine ist es wichtig, in Sachen Kreditkarte nun richtig zu handeln.

Sofort aktiv werden!

Wichtig ist, sofort aktiv zu werden, nachdem der Verlust der Kreditkarte (und auch der früheren EC-Karte und heutigen Girocard) bemerkt wird. Der erste Schritt heißt: Karte sperren lassen! Nur so ist ein Missbrauch zu verhindern, falls die Geldkarte in falsche Hände gerät. Die Sperrung der Karte erfolgt über den zentralen Sperrnotruf, der in Deutschland rund um die Uhr über die Telefonnummer 116 116 zu erreichen ist. Anrufer aus dem Ausland müssen die deutsche Vorwahl (0049) vorwählen. Der Anruf selbst ist kostenlos. Alternativ kann die Kartensperrung auch direkt bei der ausgebenden Bank oder dem Kreditkartenanbieter erfolgen, die meisten Institute haben eine entsprechende Telefonnummer, die 24 Stunden täglich erreichbar ist. Um ganz sicher zu gehen, dass die Karte nicht nur bei der Zahlung mit PIN, sondern auch mit Unterschrift nicht missbraucht werden kann, empfiehlt sich zusätzlich die Sperrung bei KUNO, einem Karten-Sperrsystem der Polizei, das für die Karteninhaber ebenfalls kostenfrei zu nutzen ist. Apropos Polizei: Wenn die Karte durch einen Diebstahl oder Raub abhanden gekommen ist, ist es sehr ratsam, bei der örtlichen Polizeidienststelle Anzeige zu erstatten.

Nach der Sperrung und Anzeige kommt der Geldtransfer

Ist die verlorene oder gestohlene Kreditkarte oder Girocard gesperrt und – falls nötig – eine Anzeige erstattet, kommt der zweite Schritt. Jetzt gilt es, für den Rest der Geschäftsreise genügend Bargeld zu bekommen, um die Reise nicht vorzeitig abbrechen zu müssen. Hier können Online-Anbieter wie Azimo helfen, die Geldtransfers in alle Länder der Welt anbieten. Über ihren Service lässt sich leicht eine bestimmte Summe an den Zielort transferieren, die dort dann von einem vorher angegebenen Empfänger abgeholt werden kann. Wer den Geldtransfer gegen eine Gebühr in Anspruch nehmen möchte, muss sich lediglich bei dem Anbieter registrieren oder kann sich über seinen Facebook-Account dort anmelden. Jetzt ist nur noch der Name des Empfängers, der gewünschte Betrag und die bevorzugte Zahlungsweise anzugeben und schon ist das Geld auf dem Weg!

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